Präsenz — Körper — Begegnung

Performance ist für mich ein Raum lebendiger Begegnung.
Zwischen Körper, Aufmerksamkeit und Beziehung entstehen Situationen, in denen Publikum und Performer gleichermaßen Teil eines gemeinsamen Erfahrungsraums werden.
Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Sprechtheater, Tanz, Performance Art und somatischer Praxis — mit besonderem Fokus auf Präsenz, Verletzlichkeit und verkörperte Wahrnehmung.
Performative Praxis
Performance bedeutet für mich nicht Darstellung, sondern Erfahrung im Moment.
Ausgehend vom Körper entstehen Zustände von Aufmerksamkeit, Intimität und Transformation. Bewegung, Stimme und Stille werden zu gleichwertigen dramaturgischen Elementen.
Meine performative Arbeit untersucht:
- Präsenz als künstlerische Handlung
- Körper als Bedeutungsträger
- Nähe und Distanz zwischen Menschen
- Sichtbarkeit von Verletzlichkeit und Stärke
- queere Formen von Verkörperung
Die Bühne wird dabei weniger Ort der Repräsentation als ein Raum gemeinsamer Wahrnehmung.
Körper & Bewegung als Sprache
Meine Performances verbinden Elemente aus:
- Tanz- und Bewegungstheater
- somatischer Praxis
- Yoga und Körperarbeit
- improvisatorischer Komposition
- performativer Installation
Bewegung entsteht nicht aus choreografischer Form, sondern aus innerer Erfahrung.
Der Körper wird zum Medium des Denkens, Erinnerns und Kommunizierens.
Langsamkeit, Wiederholung und bewusste Wahrnehmung öffnen Räume, in denen neue Bewegungsqualitäten entstehen können — individuell und kollektiv.
Begegnung & Partizipation
Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist die Öffnung performativer Situationen für reale Begegnung.
Publikum wird nicht nur betrachtende Instanz, sondern Teil eines gemeinsamen Prozesses.
Formate umfassen:
- immersive Performances
- One-to-One Begegnungen
- partizipative Settings
- intime Performance-Räume
- ritualhafte Erfahrungsformate
Besonderes Interesse gilt der Frage:
Wie kann Performance Verbindung zwischen Menschen ermöglichen?
Queer Embodiment
Meine Arbeit ist geprägt von queerer Erfahrung und untersucht Körperlichkeit jenseits normativer Rollenbilder.
Im Zentrum stehen:
- Vielfalt queerer Männlichkeiten
- Körper als Ort von Identität und Transformation
- Intimität und Vertrauen im performativen Raum
- Verletzlichkeit als Stärke
Performance wird hier zu einem Raum, in dem neue Formen von Männlichkeit, Nähe und Selbstwahrnehmung erfahrbar werden.
Formate & Auftrittskontexte
Meine performative Arbeit entsteht in unterschiedlichen Settings:
- Theaterbühnen
- Festivals
- Galerien & Kunstorte
- öffentliche Räume
- Retreats & somatische Kontexte
- ortsspezifische Performances
Jede Arbeit passt sich dem jeweiligen Raum und den anwesenden Menschen an.
Performance bildet gemeinsam mit Produktion und Vermittlung das dreifache Arbeitsprinzip von TRIPLETRIPS — ein kontinuierlicher Austausch zwischen künstlerischer Praxis, Begegnung und Weitergabe von Erfahrung.
